Helfen Sie mit eine Schule in Nikaragua aufzubauen

Das Schulgebäude ist einfach konstruiert. Eingangsbereich, dahinter zwei Klassenzimmer und ein Raum für die Lehrerinnen und Lehrer. Trotzdem ist die Gemeinde in Musawas in Nikaragua für den Bau auf Spenden angewiesen. „Wir hatten nicht mit den hohen Kosten für den Transport der Materialien gerechnet.“ Berichtet Pfarrer Rogelio Zacarias aus der Brüdergemeine. Der Ort ist sehr abgelegen und am besten über den Fluss per Boot zu erreichen. Die Familien leben hier von Landwirtschaft, Jagd und Fischerei. Das durchschnittliche Einkommen liegt bei 300,-US-$ monatlich. „Es gibt einige Familien, die tatsächlich nicht das Existenzminimum für Essen und Kleidung erreichen“, erzählt Ulrich Epperlein, der seit einigen Jahren hier lebt und den Aufbau der Schule begleitet. Es wird eine besondere Schule werden denn neben Mathematik und Mayangna – der indigenen Sprache in der auch die Losungen erscheinen -, wird es auch die Fächer Religion sowie Umwelt geben. Zusätzlich soll an der Schule ein Kindergarten entstehen. Von den Gemeindemitgliedern kam hier der Wunsch nach einer kreativen, am Kind orientierten Pädagogik. 
Schon mit der Gründung der Brüdergemeine in Musawas in den 1920er Jahren bemühte man sich sehr um die Alphabetisierung von Erwachsenen und Kindern in der abgelegenen Region. Daran möchte man nun mit der Schule anknüpfen. „Wir benötigen dringend Gelder um unsere Pläne zu vervollständigen. Darum wenden wir uns an die Losungsspende und bitten darum, uns und die Familien in Musawas beim Aufbau der Schule zu unterstützen.“ Bekräftigt Pfarrer Zacarias seinen Wunsch. 

Bitte beschenken Sie zu Weihnachten die Kinder in Musawas mit einer eigenen Schule. Jede Spende hilft hier weiter.

Die Arbeiten an dem neuen Schulgebäude sind in vollem Gange
Die Arbeiten an dem neuen Schulgebäude sind in vollem Gange
Bisher wird für den Unterricht improvisiert
Die vielfältige Natur des Regenwaldes gehört zum Alltag der Kinder
Der von Wald umgebene Ort Musawas ist am besten mit dem Boot zu erreichen

Eine neue Kirche in Sisin

25 km von der Küste entfernt wurde in dem kleinen Ort Sisin eine neue Kirche eröffnet. Zum Festakt war das Gebäude mit Luftballons und Palmzweigen reich geschmückt um die zahlreichen Besucher zu empfangen. Der Hurrikan Felix hatte die alte Kirche in der Nacht vom 04. zum 05. September 2007 vollständig zerstört. Der Wiederaufbau der Kirche gelang in mehreren Bauabschnitten mit vielen Eigenleistungen der Gemeindeglieder sowie finanzieller Unterstützung der Herrnhuter Missionshilfe und der Losungsspende. Mit einem Gottesdienst und einer feierlichen Prozession wurde die Kirche eingeweiht. Unterschiedliche Chöre ließen ihre Stimmen auf dem Festakt erklingen und aus Deutschland kam als Gruß ein Herrnhuter Stern. Niels Gärtner, der aus Deutschland zur Einweihung der Kirche nach Nikaragua gereist ist, berichtet über das Land: „Die soziale Lage in der Ostküstenregion ist sehr schlecht. Es gibt wenige Arbeitsplätze, die meist schlecht bezahlt sind. Die Brüdergemeine übernimmt hier mit den Gemeindeaktivitäten eine starke soziale Aufgabe.“

Kochen für den Festakt
Kochen für den Festakt
Die neue Kirche
Die neue Kirche
Die Gemeinde
Die Gemeinde
Feierliche Prozession
Feierliche Prozession

Unterstützung für kranke Menschen in Bilwi

Medlan Manuel bei einer Rede
Medlan Manuel bei einer Rede
Vitamin-Ernte
Vitamin-Ernte
Krankenstation in Bilwi
Krankenstation in Bilwi
 

"Viele Menschen kommen in die Krankenstation nach Bilwi", so Medlan Manuel. Er leitet die "ADSIM", das Diakonische Werk der Herrnhuter in Nikaragua. "Sie müssen oft mit langen Wartezeiten rechnen. Wir haben aktuell keine eigene Zentrifuge, um genaue Bluttests durchzuführen", so Manuel weiter. "Die meisten unserer Patientinnen und Patienten sind arm. Sie kommen von weit her, um behandelt zu werden. Bitte helfen Sie, ihnen eine schnelle und unkomplizierte Behandlung zu ermöglichen", meint der Nikaraguaner.

Mayangna in Nikaragua

Rogelio Zacarias verantwortet die Mayangna-Losung

 

„Drei Bücher“, erzählt Rogelio Zacarias, Pfarrer der Iglesia Morava (Herrnhuter Brüdergemeine), „haben wir in unserer Sprache Mayangna: die Bibel, das Gesangbuch und die Losungen.

Das besondere an den Losungen besteht für uns darin, dass sie im Vergleich zu den anderen Büchern klein und handlich sind. So können wir sie überall hin mitnehmen; dass wir sie fast kostenlos weitergeben, dank der Spenden aus Deutschland. Sie können wirklich in jeder Familie täglich gebraucht werden.“ Allerdings sind die Losungen jedes Jahr neu zu übersetzen und zu drucken.

Dafür wird auch weiterhin die Hilfe aus der Losungsspende mit jährlich 2.000 € benötigt.